Golf Gut Ottenhausen

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Neue Golfregeln 2023 - Das Wichtigste in Kürze

Ball trifft Insekt auf dem Grün
Wenn Du beim Putten auf dem Grün ein Tier triffst, so ist der Schlag weiterhin straflos zu wiederholen. Dies gilt jedoch nicht mehr für Insekten und Würmer! Triffst Du also auf dem Grün ein Insekt oder einen Wurm, zählt der Schlag. Der Ball wird gespielt, wie er liegt – bzw. gilt als eingelocht, wenn er im Loch ist.

Solltest Du vor dem Schlag ein störendes Insekt auf Deiner Puttlinie entdecken, so darfst Du es weiterhin straffrei entfernen: Es handelt sich um einen losen hinderlichen Naturstoff.


Beschädigte Schläger dürfen ersetzt werden
Ging bisher ein Schläger auf der Runde zu Bruch, war es nicht erlaubt, diesen zu ersetzen. Ab dem 1 Januar 2023 darf man Schläger ersetzen, die versehentlich beschädigt wurden. (Ein nach einem Wutausbruch verbogener Putter gilt dabei nicht als »Versehen«.)

Diese neue Regel ist eher für Tour-Spieler relevant, da die wenigsten Amateure auf der Runde mal eben schnell in den Pro-Shop flitzen können.


Erleichterung auf der Linie zurück
Diese Regeländerung könnte für etwas Verwirrung stiften: Bisher galt beim Droppen immer der Leitsatz »Nicht näher zur Fahne!«. Dies gilt nicht mehr, wenn auf der »Linie zurück« eine Erleichterung in Anspruch genommen wird.

Wenn Du beispielsweise einen Ball für unspielbar erklärst oder den Ball in eine Penalty Area geschlagen hast, kannst Du Dich dafür entscheiden, auf der »Linie zurück« zu droppen. Ab sofort darf der Ball in jede beliebige Richtung rollen – auch Richtung Fahne. Wichtig ist nur, dass er innerhalb von einer Schlägerlänge zur Ruhe kommt.


Wind / Schwerkraft bewegt ruhenden Ball
Weiterhin gilt: Wird der Ball von einem Windstoß bewegt bzw. bewegt sich der Ball von alleine, so wird er straflos von der neuen Position gespielt. Ausnahme: Der Ball wurde auf dem Grün markiert, aufgenommen und zurückgelegt. Nun kommt eine weitere Ausnahme hinzu! Kommt ein Ball nach dem Droppen oder Hinlegen zur Ruhe und rollt später in einen anderen Bereich des Platzes (zum Beispiel in einen Bunker oder eine Penalty Area), so ist der Ball straflos zurückzulegen.


Verantwortung für das korrekte Handicap liegt bei der Spielleitung
Bisher war der Spieler dafür verantwortlich, dass sein Handicap auf der Scorekarte korrekt ist. Hat das Sekretariat also einen Fehler gemacht und der Spieler hat diesen nicht bemerkt, führte das zur Disqualifikation. Ab 2023 ist die Spielleitung verantwortlich, das korrekte Handicap auf der Scorekarte zu verwenden, so dass der Spieler für Fehler nicht mehr bestraft werden kann.

 

Stableford: Strafen nur noch pro Loch
Im Stableford-Spiel gab es einige Strafen, die zu einem Punktabzug vom Gesamtergebnis führten. Nun sind solche Strafen nur noch für Regelverstöße auf der jeweiligen Bahn anzuwenden. Das bedeutet, dass eine Punktstrafe bei einer Bahn mit null Punkten keinen Einfluss auf das Gesamtergebnis haben kann.
 

Ball austauschen: Nur noch ein Strafschlag
Die Strafe für das unerlaubte Austauschen eines Balles wurde von zwei auf einen Strafschlag reduziert.

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